Geschichte des MCC-Hof e.V.
Gegründet Mitte der 70er Jahre, fühlte sich der MCC Hof e.V. schon immer dem aktiven Modellrennsport verpflichtet.
Mussten in den Anfangsjahren die Rennveranstaltungen noch auf Parkplätzen durchgeführt werden, schuf sich der Verein 1979-81, mit dem Bau einer permanenten Rennstrecke in Köditz, dem Minidrom, ein festes Zuhause. Mit über 50 Mitgliedern zählt der MCC Hof zur festen und aktuellen Minicar-Szene. Da mit der permanenten Rennstrecke ideale Trainingsbedingungen vorhanden sind, konnten die Hofer Fahrer in den letzten Jahren immer sehr gute Resultate einfahren.

Als der Mini-Car-Club Hof im Jahre 1978 erstmals Fahrer zu Auswärtsrennen >entsandte<, dachte noch niemand im Club daran, eine permanente Bahn zu bauen. Auf dem Viessmann-Parkplatz in Unterkotzau waren die ersten Rennen. Die Probleme der Parkplatz- rennen beschäftigten den ganzen Club am Anfang jedoch uneingeschränkt. Als die Parkplatzrennen schon zur Routine wurden, kam plötzlich der Gedanke auf, eine vereinseigene, permanente Bahn, für das gemeinsame Hobby zu bauen. Gesagt, getan – dachte man! Doch der Club musste feststellen, dass der gute Wille zwar vorhanden war, aber das >in-die-Tat-umsetzen< doch nicht so einfach zu bewerkstelligen war. Nach anfänglich großen Schwierigkeiten bei der Grundstücksuche ist der Club schließlich auf ein altes Steinbruchgelände gestoßen, auf dem früher eine Mischanlage gestanden hatte. Da das Gelände zu einem großen Teil mit einer Betonschicht überzogen war, eignete es sich besonders gut für eine Rennbahn, da ein späteres Absenken der Bahn nicht zu befürchten war. Nach einigen Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern wurde das Grundstück schließlich gepachtet. Nach vielen, vielen Stunden Arbeit, in denen der Platz gesäubert und für die weitere Bearbeitung vorbereitet worden war, konnten endlich die beiden Asphaltschichten aufgezogen werden, wobei bei der zweiten Schicht alle zwei bis drei Meter mit einem Aluminium- Lineal die Oberfläche nachgemessen wurde, damit sich nirgends Wasserpfützen bilden können. Hierzu muss gesagt werden, dass die Bahn so gut wie 100%ig in Eigenleistung erstellt wurde.

Ende 1980 konnte der Rasen gesät, sowie die Vorbereitungen für das endgültige Aufschieben des Lärmschutzwalles getroffen werden. Hierbei kam zugute, dass das Mitglied Walter Vogginger gute Beziehungen zu Baumschulen hatte, um für die Bepflanzung des Lärmschutzwalles und des Minidroms zu sorgen. Hierbei sollte noch erwähnt werden, dass Peter Ullmann, aus Oberkotzau, von der Firma Renz 130 Sträucher- pflanzen zur Verfügung stellte. Auch bei Regen, Schnee und Sturm wurde gearbeitet um baldmöglichst auf dem Minidrom Köditz sein erstes Rennen abhalten zu können.

Noch ein Auszug aus einer damaligen Ausgabe der Frankenpost:
Etwas Kopfzerbrechen bereitete dem Köditzer Gemeinderat der Antrag des Minicarclub Hof e.V., eine Automodellrennbahn >Minidrom< zu errichten. Dieser >Nürburgring in klein<, soll auf dem Gelände der Nähe des Steinbruchs in Köditz entstehen. Die Freizeitpiloten wollen dort eine Strecke von 250 Meter Länge asphaltieren und die Zwischenräume ansäen, sowie einen Erdwall mit Bepflanzung als Lärmschutz errichten. Da sich der Club bereit erklärt hat, auch später erforderlich werdende Auflagen zu erfüllen, erteilten die Räte ihre Zustimmung, da die Anlage eine gewisse Attraktion bedeute und erst die sechste Rennbahn in Deutschland ist.
Minidrom
Wollen Sie selbst Minicar-Pilot werden und sich ein paar Tipps vom Experten holen? Kein Problem! Ob Jugendlicher oder Senior, jeder kann mit uns reden – und wir helfen auch gerne bei der Beschaffung eines Rennautos. Vielleicht schauen Sie einfach mal mittwochs oder am Wochenende auf dem Minidrom vorbei.
